Die Energie und Wasser Potsdam GmbH veranlasste die Erstellung komplexer Grundwassermodelle, um die Auswirkungen des Klimawandels auf die Wasserversorgung zu untersuchen. Zur Simulation des Wasserhaushaltes für die Periode 2004 bis 2055 wurden für das Einzugsgebiet des Wasserwerkes Potsdam Leipziger Straße spezielle Klimadaten verwendet, die vom Potsdam Institut für Klimafolgenforschung erstellt …
Für Sturzfluten liegen bisher kaum geeignete Instrumente zur Schadensminderung vor. Es fehlen geeignete Vorhersage- und Warnsysteme, Gefahrenkarten und Handlungsanweisungen für vorbeugende Schutzmaßnahmen und Katastrophenschutz im Ereignisfall. Die Untersuchung wird in sieben Teilaufgaben unterteilt, die jeweils von einem oder mehreren Projektbeteiligten bearbeitet werden. Hierzu zählen Analysen …
Hintergrund des Projektvorhabens sind die zunehmende Dringlichkeit der Themen Klimawandel, Klimafolgen und Anpassung. Das Projekt adressiert den zunehmenden Beratungsbedarf verschiedener Anpassungsakteure sowie das wachsende Interesse an Tools und Methoden für ein angemessenes Klimafolgenmanagement. Im Mittelpunkt des Projektes steht die Entwicklung des Klimalotsen, eines Informations- und …
Zur Umsetzung der geplanten Maßnahme müssen:
- zum Schutz der bestehenden Siedlungsgebiete bzw. Infrastruktureinrichtungen ein neuer Deich errichtet werden,
- zum Schutz der bestehenden Siedlungsgebiete ein Binnenentwässerungssystem errichtet werden,
- ein Ein- bzw. Auslassbauwerk in den bestehenden Rücklaufdeich integriert werden,
- das vorhandene Graben- und Wegesystem angepasst werden.
Die französische Stadt Rouen entwickelt am Ufer der Seine das ehemalige Industrie- und Hafenquartier Luciline zu einem klimatauglichen Gewerbe- und Wohngebiet. Begonnen wird mit dem wasserwirtschaftlichen Umbau, um Wetterextreme besser abpuffern zu können: dezentrale Versickerung, Wasserrückhalt, aber auch landschaftliche Begrünung und Durchlüftung der derzeit völlig versiegelten Flächen von …
Die Stadt Nijmegen begrünt systematisch Dächer, Fassaden, Stadtplätze und Straßen. Die “Grüne Verlockung Innenstadt” illustriert, wie das Zentrum Nijmegens grüner wird, Kunstobjekte das Medium Wasser visualisieren können und eine kühlende Wirkung erreicht werden kann. 10 Bestandsgebäude in öffentlicher Hand werden umgebaut: Grüne Dächer und grüne Fassaden werden die Bausubstanz kühlen, Wasser …
Toronto ist die erste Stadt in Nordamerika, die eine Verordnung einführte, welche die Anwendung von Gründächern bei Neubauten fordert und regelt. Im Mai 2009 beschlossen, verpflichtet die Verordnung ab dem Jahr 2011 eine Begrünung von Dachflächen bei Neubauten ab 2000 m2 Bruttofläche. Bereits vorher wird ein Förderungsprogramm begonnen um Dachbegrünungen auf Altbauten durchzuführen. Gründächer …
Der Hafen Rotterdams verschiebt sich immer weiter nach Westen. So wird im Stadtzentrum nach und nach eine Fläche von insgesamt 1600 ha frei. Im Rahmen dieses Langzeitprojektes sollen auf dieser Fläche bis zum Jahr 2040 ungefähr 13,000 neue Wohnungen (1,200 davon auf dem Wasser), 300,000m2 Büro-, 20,000m2 Erholungsflächen sowie Industrieflächen und soziale Einrichtungen entstehen. Die Planung ist …
Im Rahmen des Projektes "Rotterdam Climate Proof" entstand das innovative Konzept der Wasserplätze. In der dichtbesiedelten Stadt bilden diese attraktiv gestalteten, abgesenkten Plätze meistens Spielplätze für Kinder. Bei Extremniederschlägen, welche in Folge des Klimawandels zunehmen werden, füllen sie sich jedoch mit dem vorher gefilterten Wasser und stellen so wichtige kurzfristige Speicher dar …
"Die Rotterdammer Klimainitiative bildet eine Bewegung aus Regierung, Organisationen, Unternehmen, Forschungsinstituten und der Bevölkerung um Rotterdam an den Klimawandel anzupassen und gleichzeitig einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Parallel soll mit Hilfe der Initiative auch die regionale Wirtschaft gefördert werden. Besonderer Fokus des untergeordneten Programms ""Rotterdam Climate …